Kartensystem abgleichen
Soll ein vorhandener Ausweis das Fach öffnen, klärt Ceha anhand von Hersteller, Kartentyp und Frequenz, ob Karte und Schloss zusammenpassen.

Ein RFID-Schloss öffnet Spind oder Schließfach mit Karte, Chip oder Armband. Verlorene Medien werden gesperrt statt Schlösser getauscht, und Fächer lassen sich fest zuordnen oder für wechselnde Nutzer freigeben.
Ausführungen

Rundes RFID-Schloss für Spinde und Schließfächer. Es passt in die gängige Lochung 16 × 19 mm oder sitzt flächenbündig in der Tür.

RFID-Griffschale für Stahlschränke. Sie ersetzt die mechanische Griffschale in der Standard-Einbaulochung.

In Projekten eingesetzt: Ganzmetallgehäuse in gebürstetem Nickel oder Schwarz matt, Schutzklasse IP55, Verwaltung per Managerschlüssel oder Tablet-App.

Transpondermedien ersetzen den Schlüssel. Sie werden passend zur RFID-Technologie des Schlosses ausgewählt.
Im Medium steckt ein Chip mit Antenne. Hält der Nutzer Karte, Chip oder Armband vor das Schloss, liest das Lesemodul die eindeutige Kennung kontaktlos aus. Das Medium braucht dafür keine eigene Batterie. Das Schloss gleicht Technologie und Kennung mit den gespeicherten Berechtigungen ab. Passt beides, gibt der Mechanismus den Riegel frei. LED- oder Tonsignale bestätigen den Vorgang je nach Modell. Armbänder sind in Bädern und Sportstätten verbreitet, Karten in Betrieben und Verwaltungen. Auch ein vorhandener Mitarbeiterausweis kann als Medium dienen, wenn seine Technologie zum Schloss passt.

Betriebsarten
Je nach Nutzung kann ein Schließfach dauerhaft einer Person zugeordnet oder von wechselnden Nutzern verwendet werden.
Tabelle seitlich wischen
| Kriterium | Festes Fach | Freie Fachwahl |
|---|---|---|
| Fachzuordnung | Jede Person nutzt ein fest zugewiesenes Fach. | Nutzer wählen ein verfügbares Fach. |
| Nach der Nutzung | Das Fach bleibt der Person zugeordnet. | Das Fach wird für den nächsten Nutzer freigegeben. |
| Typischer Einsatz | Mitarbeiterspinde, Wohnheime, Büros | Fitnessstudios, Schwimmbäder, Besucherbereiche |
| Verwaltung | Zugangsberechtigungen werden bei Nutzerwechsel angepasst. | Fächer werden je nach System automatisch oder manuell freigegeben. |
Nicht jedes Schloss unterstützt beide Betriebsarten. Bei manchen Modellen lässt sich die Betriebsart wechseln. BURG nennt sie Privat- und Multiuser-Modus, Digilock zugewiesene und gemeinsame Nutzung.
Ceha im Projekt
Schloss, Medium und Möbel müssen zusammenpassen. Diese Punkte stimmt Ceha mit Ihnen ab, bevor Schlösser bestellt oder montiert werden.
Soll ein vorhandener Ausweis das Fach öffnen, klärt Ceha anhand von Hersteller, Kartentyp und Frequenz, ob Karte und Schloss zusammenpassen.
Festes Fach oder freie Fachwahl, Master- und Servicezugang sowie die Notöffnung werden passend zum Nutzerkreis gewählt.
Bei neuen Spinden und Schließfächern wird das Schloss mit der Anlage geplant und auf Wunsch vormontiert geliefert.
Bei vorhandenen Möbeln wird vor der Auswahl an der Tür geklärt, ob und welches Schloss passt.
Einsatzbereiche
Auch Werkstätten, Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Hotels und Bibliotheken nutzen RFID-Schlösser für Personal- und Wertfächer.

Personalspinde mit fester Zuordnung, die bei Personalwechsel ohne Schlüsselübergabe neu vergeben werden.
Umkleiden einrichten
Wechselnde Nutzer mit freier Fachwahl, oft mit Armband. Für feuchte Umgebungen gibt es Modelle mit Schutzklasse IP55.
Sportstätten einrichten
Schüler- und Besucherfächer, die je Schuljahr oder Nutzung neu zugeordnet werden.
Schulen einrichten
Wertfächer und Schließfächer für Arbeitsplätze ohne feste Zuordnung, geöffnet mit dem Mitarbeiterausweis.
Büro einrichtenHersteller des Zutrittssystems, Kartentyp und Frequenz reichen für eine erste Einschätzung. Ceha prüft, welches RFID-Schloss zu Ihrem Kartensystem passt.
Gut zu wissen
Technik und Tür bestimmen, welches Schloss passt. Beides wird vor der Bestellung geprüft.
RFID-Schlösser für Möbel arbeiten meist mit 13,56 MHz. Medium und Schloss kommunizieren dabei verschlüsselt, und jedes Medium hat eine eindeutige Kennung. Systeme mit 125 kHz haben eine sehr kurze Lesedistanz und sind eher für einfache Anwendungen gedacht.
Ob ein vorhandener Ausweis passt, hängt von Technologie und Kartentyp ab, nicht nur vom Hersteller des Zutrittssystems. BURG Flexo.RFID und Qleo.RFID lesen MIFARE Classic und MIFARE DESFire EV.
Das BURG Flexo.RFID passt in die gängige Türlochung 16 × 19 mm oder wird flächenbündig eingelassen, bei Türstärken bis 22 mm. Das Qleo.RFID ersetzt die mechanische Griffschale von Stahlschränken. Digilock Versa gibt es für Aufbau- und Einbaumontage, nachgerüstet wird ohne Bohren. Alle drei arbeiten mit Batterie und ohne Kabel.
FAQ
