Feste Nutzer, Schlüssel sind kein Problem
Ein Zylinderschloss mit persönlichem Schlüssel oder ein Drehriegel für das eigene Vorhängeschloss kommt ganz ohne Elektronik aus.
Mechanische Schlösser
Vom Zylinderschloss bis zur vernetzten Smart-Locker-Anlage, mit Schlössern von BURG, Digilock oder weiteren Herstellern.
Bewährte Technik
Die klassische Lösung mit persönlichem Schlüssel. Auf Wunsch als Schließanlage mit Hauptschlüssel planbar.
Nutzer bringen ihr eigenes Vorhängeschloss mit. So entfällt die Verwaltung und Ausgabe von Schlüsseln.
Gedacht für öffentlich zugängliche Schließfächer. Die Münze wird bei der Rückgabe entweder erstattet oder einbehalten.
Öffnen per Zahlencode, ganz ohne Batterie oder Schlüssel. Besonders geeignet für feste Nutzer oder selten wechselnde Belegungen.

Mechanische Lösungen kommen ohne Batterie, App oder Netzwerk aus. Entscheidend sind die Zuordnung der Fächer und die gewünschte Notöffnung.
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| Schlossart | Geeignet für | Bedienung | Aufwand für Betreiber |
|---|---|---|---|
| Zylinderschloss | Fest zugeordnete Spinde, Fächer und Schränke | Öffnen mit persönlichem Schlüssel | Schlüssel ausgeben und verwalten; Hauptschlüssel je nach Ausführung möglich |
| Drehriegelschloss | Spinde mit persönlichem Vorhängeschloss | Nutzer verwendet eigenes Schloss | Gering – keine zentrale Fachschlüsselverwaltung |
| Münzschloss | Sport, Freizeit und öffentlich nutzbare Schließfächer | Fach mit Münze sichern | Gering bis mittel – je nach Rückgabe- oder Kassierfunktion |
| Mechanisches Zahlenschloss | Fest zugeordnete oder gelegentlich wechselnde Nutzer | Öffnen mit persönlichem Zahlencode | Codes bei Nutzerwechsel manuell verwalten |
Mechanische Schlösser

Mit zwei Schlüsseln für Spinde und Stahlschränke. Mit Masterkey öffnet ein Schlüssel mehrere Zylinderschlösser.

Für Spinde und Stahlschränke. Verschlossen wird mit einem Vorhängeschloss.

Passend zum Drehriegelschloss, mit Schlüssel oder 4-stelligem Zahlencode. Jedes Schloss schließt verschieden.

Mit Drehgriff für Stahlschränke, verschieden- oder gleichschließend.
PIN, RFID oder NFC
Je nach System hat jede Person ein festes Fach, oder Nutzer wählen bei jeder Nutzung ein freies Fach.
Batteriebetriebene Codeschlösser funktionieren ohne Verkabelung. Mastercode, Batteriewechsel von außen und je nach Modell Notstrom von außen ermöglichen den Zugang im Servicefall.
Karte, Chip oder Armband ersetzen den klassischen Schlüssel. Bei Verlust wird das Medium gesperrt und ersetzt – ohne Schlosswechsel. Vorhandene Ausweise lassen sich nutzen, wenn sie kompatibel sind.
Smartphone oder BeCode FOB liefern die Energie zum Öffnen. Das Schloss benötigt keine eigene Batterie. Schränke lassen sich teilen oder Fächer frei wählen.

Vergleich
PIN, RFID und NFC unterscheiden sich bei Zugangsmedium, Energieversorgung und Betreiberaufwand. Die konkrete Ausstattung bleibt modell- und projektabhängig.
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| Schließsystem | Zugang | Geeignet für | Aufwand für Betreiber |
|---|---|---|---|
| Elektronisches Codeschloss | Persönlicher Zahlencode | Festes Fach oder freie Fachwahl | Codes, Batteriewechsel und Notöffnung organisieren |
| RFID-Schloss | Karte, Chip oder Armband | Kontaktlose Nutzung in Umkleiden, Schulen, Verwaltung und Sozialräumen | Berechtigungen und Medien verwalten; vorhandene Karten projektbezogen prüfen |
| Stromloses NFC-Schloss | Smartphone mit App oder BeCode FOB | Fächer ohne Batteriewechsel, bedient per Smartphone oder FOB | Keine Batterie am Fach; Endgeräte, Nutzungsmodus und Eignung vorab abstimmen |
Fächer werden Teil eines digitalen Prozesses
Schließfächer lassen sich per Software verwalten, reservieren und einzelnen Nutzern oder Zeiträumen zuweisen.
Nutzer können ihre Fächer je nach System direkt am Terminal oder über eine Smartphone-App bedienen.
Geeignet für die Übergabe von Arbeitsmitteln, persönlichen Gegenständen oder Bestellungen. Auf Wunsch lassen sich Zugriffe und Rückgaben dokumentieren.
Stromversorgung, Netzwerk, Nutzerverwaltung und mögliche Schnittstellen werden passend zum Projekt geplant. Auch der Datenschutz wird berücksichtigt.

Ceha arbeitet nicht nur mit BURG und Digilock. Über die Produktion in der Ceha-Gruppe werden Spind- und Schranktüren auf Wunsch mit der Lochung gefertigt, die das gewünschte Schloss braucht. So lassen sich auch Schließ- und Smart-Locker-Systeme einsetzen, die im Unternehmen bereits vorhanden oder vorgegeben sind. Für einen DAX-Konzern hat Ceha so eine Anlage mit 144 Fächern für ein VECOS-Schließsystem samt Kabelwegen vorbereitet, geliefert und montiert.
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Entscheidungshilfe
Die Ausgangslage entscheidet mehr als die Technik. Diese Situationen zeigen, wo welches System seine Stärken hat.
Ein Zylinderschloss mit persönlichem Schlüssel oder ein Drehriegel für das eigene Vorhängeschloss kommt ganz ohne Elektronik aus.
Mechanische SchlösserEin Codeschloss mit festem Fach: Jede Person öffnet ihr Fach mit einem eigenen Code, auch im Schichtbetrieb.
Elektronisches CodeschlossEin RFID-Schloss mit festem Fach öffnet mit dem vorhandenen Ausweis, wenn dessen Technologie passt. Verlorene Karten werden gesperrt statt Schlösser getauscht.
RFID-SchlossEin Codeschloss mit freier Fachwahl braucht weder Karten noch Armbänder. Je nach Modell öffnen belegte Fächer nach einer festgelegten Zeit. Ohne Elektronik geht das mit einem Münzschloss.
Elektronisches CodeschlossEin RFID-Schloss mit freier Fachwahl passt zu Bädern und Sportstätten. Für feuchte Umgebungen gibt es Modelle mit Schutzklasse IP55.
RFID-SchlossDas stromlose NFC-Schloss bezieht seine Energie aus Smartphone oder FOB und braucht am Fach keine Batterie. Wer kein Smartphone nutzt, erhält einen FOB.
Stromloses NFC-SchlossEin Smart Locker verwaltet die Fächer zentral und gibt sie für Übergaben frei.
Smart LockerCeha fertigt die Türen mit der passenden Lochung oder baut das Schloss direkt in der Produktion ein, auch für andere Hersteller.
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